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Unternehmensrisiken
Ist die Erreichung eines Unternehmensziels in Gefahr, so liegt ein Risiko vor. Risiken stehen daher in Beziehung zu Zielen und entstehen aufgrund unvollständiger Informationen. Strategische Risiken betreffen die Zieleinhaltung der Strategie und werden auch als Schlüsselrisiken bezeichnet.
In der Literatur wird oftmals der Begriff "Upside and Downside Risk" verwendet, was bedeutet, dass Risiken zu einem Gewinn (erfolgreiche Strategieumsetzung) oder Verlust (Eintritt eines Schlüsselrisikos) führen kann. Ein Beispiel von einem operativen "Upside and Downside" Risiko sind Währungsrisiken. Der Export von Ware in einen anderen Währungsraum führt, je nach Kursentwicklung, zu einem positiven (upside) oder negativen (downside) Effekt und beeinflusst damit das Handelsgeschäft.
Messbarkeit von Risiken
In der Risikomessung unterscheidet man zwischen qualitativen und quantiativen Risiken:
Weiterführende Literatur:
Risiko Definition Wikipedia
Begriffliche Abgrenzung, Wortherkunft, Risiko in unterschiedlichen Disziplinen
Schlüsselrisiken sind meist nicht statistisch erhebbar und müssen durch Experten qualitativ beurteilt werden. Qualitative Risiken stellen eine persönliche Wahrnehmung der Auswirkung einer Gefahr dar. Adams argumentiert, dass die akademische Debatte, ob Risiken gemessen werden können oder ein kulturelles Konstrukt darstellt, gelöst werden kann, wenn man Risiken in drei Kategorien unterteilt (1999):
Obwohl für viele Risiken initial keine Wahrscheinlichkeitsverteilung existiert, können Risiken objektiviert werden. Das Risiko eines Bergsteigers kann anhand einer Unfallstatistik messbar gemacht werden. Risiken, bei denen jedoch sämtliche Erfahrungswerte fehlen und keine einheitliche Expertenmeinung vorliegt, ist eine aussagekräftige Beurteilung nicht möglich.
Die Risikobewertung basiert auf vergangenen Erfahrungswerten, zukünftigen Erwartungen oder aus einer Kombination.
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