Strategie KMU: Strategieentwicklung und Risikomanagement in KMU


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Strategien der Risikosteuerung

Unternehmensrisiken


Gemäss einer Literaturanalyse (Rosenkranz et al., 2005; Wikipedia, 2010) können fünf Strategien zur Risikosteuerung unterschieden werden:

  • Vermeidung: Verzicht auf risikobehaftete Geschäfte
  • Verminderung: Reduzierung des Risikos auf ein akzeptables Level
  • Begrenzung: Limitierung eines Risikos (z.B. Bestimmung einer Maximalhöhe eines einzelnen Debitors), resp. Anwendung von Diversifikationseffekten (Portfolio Theorie)
  • Überwälzung : Vertragliche Überwälzung an Dritte (z.B. Versicherung)
  • Akzeptanz : Übernahme des vollen Risikos

Die Umsetzung von Strategien zur Risikosteuerung sind nicht kostenlos und sind zu vergleichen mit einer Versicherungsprämie für die angestrebte Risikoreduktion.

Zudem ist zu beachten, dass nicht alle aufgeführten Strategien für alle Risiken gleich gut anwendbar sind. Stellt in einer Unternehmung der Weggang des Verkaufsleiters ein Schlüsselrisiko dar, so sind drei Strategien denkbar: die Verminderung, die Begrenzung oder die Akzeptanz:

  • Eine Verminderung kann erzielt werden, wenn man versucht, die Schlüsselperson besser an die Firma zu binden (goldene Fesseln). Dadurch vermindert sich das Kündigungsrisiko des Verkaufsleiters und somit die Eintrittswahrscheinlichkeit.
  • Eine Begrenzung bedeutet, dass der Verkaufsleiter Kunden an den Stellvertreter abgeben muss. Dadurch begrenzt sich das Schadenspotential bei einem allfälligen Weggang des Verkaufsleiters durch eine Diversifikation auf den stellvertretenden Verkaufsleiter.
  • Letztlich bleibt die Akzeptanz des Risikos. Diese Strategie sollte jedoch nur dann gewählt werden, wenn alle anderen Strategien aus einer Aufwand-Nutzen-Relation nicht sinnvoll sind.



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Hinweis zur Literatur





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